Ein Parkettleger macht mehr, als Holz auf den Boden zu legen. Er liest den Untergrund, misst die Restfeuchte, wählt den Aufbau und weiß, wann ein Boden noch zu retten ist und wann nicht. Das ist ein eigenes Handwerk — nicht der Nebenjob eines Bodenlegers.
Wir machen beides, seit 1961: Wir verlegen Parkett, und wir arbeiten altes Parkett wieder auf. Der zweite Teil ist der, den viele nicht kennen — und der, der einen Boden über Jahrzehnte trägt.
Auf dieser Seite finden Sie alles, was wir rund um Parkett tun. Welche Parkettart zu Ihnen passt, steht auf der Produktseite.
Wir arbeiten in derselben Reihenfolge, egal ob der Boden neu ist oder achtzig Jahre alt: Untergrund prüfen — Feuchtigkeit messen, Tragfähigkeit testen, Unebenheiten spachteln. Aufbau wählen — verklebt oder schwimmend, je nach Raum, Heizung und Holzart. Ausführen — verlegen oder schleifen, mit Absaugung und in mehreren Körnungen. Oberfläche — versiegeln oder ölen, nach Ihrer Entscheidung, nicht nach unserer Bequemlichkeit.
Und zum Schluss die Sockelleisten. Die klingen nach Kleinigkeit und sind der Grund, warum ein Boden fertig aussieht oder nicht.
Der Bodenleger arbeitet mit elastischen und textilen Belägen: Vinyl, Linoleum, Teppichboden, Laminat. Der Parkettleger arbeitet mit Holz — und Holz verhält sich anders. Es quillt, es schwindet, es reagiert auf Luftfeuchtigkeit und auf jeden Fehler im Estrich. Deshalb ist die Vorarbeit beim Parkett wichtiger als bei jedem anderen Belag.
Wir sind beides. Das heißt: Wir können Ihnen auch sagen, wann Parkett die falsche Wahl ist — und wann ein Designbelag der ehrlichere Vorschlag wäre.
Vollflächig verklebt oder schwimmend, Landhausdiele oder Fischgrät, Fertigparkett oder Massivdielen: Der Aufbau entscheidet, wie sich der Boden anfühlt und wie lange er hält. Mehr zum Parkett verlegen.
Ein Parkettboden ist der einzige Belag, den Sie mehrfach erneuern können, ohne ihn herauszureißen. Was viele für einen Sanierungsfall halten, ist meistens ein Schliff. Mehr zum Parkett schleifen.
Nach dem Schliff kommt die Oberfläche — Lack ist unempfindlich, Öl lässt sich punktuell ausbessern. Mehr zum Versiegeln und Ölen. Und wenn nur einzelne Stäbe hinüber sind, tauschen wir sie aus, statt die ganze Fläche anzurühren: Parkett reparieren.
Kork führen wir als eigene Leistung unter den Bodenbelagsarbeiten — ein Naturmaterial, das arbeitet, das geölt oder versiegelt wird und das man spürt, sobald man barfuß darauf steht. Mehr zum Korkboden verlegen.
Massivdielen — breite, lange Bretter aus einem Stück Holz — verlegen wir ebenfalls. Sie halten Generationen und vertragen viele Schliffe, arbeiten dafür stärker und passen nicht auf jede Fußbodenheizung. Dasselbe gilt für Hochkantlamelle und Holzpflaster: extrem belastbare Aufbauten aus dem Werkstattbau, die heute in Lofts und Ladenlokalen wieder auftauchen. Beides ist kein Standard, sondern eine Entscheidung — wir beraten Sie dazu im Showroom.





Ausgangslage. Mosaikparkett aus den Siebzigern, matt und verkratzt, am Fenster Wasserflecken. Der Auftrag lautete ursprünglich: herausreißen.
Die Frage. Ob die Nutzschicht noch einen Schliff hergibt. Bei Mosaikparkett ist das keine rhetorische Frage — es ist dünn.
Umsetzung. Angeschliffen, gemessen, entschieden. Drei Körnungen, Fugen gekittet, versiegelt.
Ergebnis. Der Boden ist geblieben. Das Würfelmuster, das für einen Makel gehalten wurde, ist wieder das Merkmal des Raums.
1. Anruf oder Richtpreis. Sie sagen uns, worum es geht — oder holen sich vorab über den Kalkulator eine Größenordnung.
2. Aufmaß. Wir kommen, messen, prüfen den Untergrund und, bei Bestandsböden, die Nutzschicht.
3. Materialauswahl. Im Showroom in der Eisenstraße, an Flächen statt an Briefmarken.
4. Festpreisangebot. Eine verbindliche Zahl, bevor wir anfangen.
5. Ausführung. Untergrund, Verlegung oder Schliff, Oberfläche, Sockelleisten.
Was Parkettarbeiten kosten, hängt von der Fläche ab, vom Zustand des Untergrunds, vom Material und von der Oberfläche. Eine Zahl ohne Aufmaß wäre geraten — und Sie würden sie später zu Recht an uns erinnern.
Der Richtpreiskalkulator gibt Ihnen in drei Minuten eine belastbare Größenordnung, kostenlos und unverbindlich. Verbindlich wird es nach dem Aufmaß, als Festpreis.
Ein Parkettleger verlegt Holzböden — und arbeitet sie wieder auf. Dazu gehören die Prüfung des Untergrunds, die Feuchtigkeitsmessung, die Wahl des Aufbaus, das Verlegen, das Schleifen, das Versiegeln oder Ölen und die Reparatur einzelner Stäbe. Es ist ein eigenes Handwerk, weil Holz sich anders verhält als jeder andere Bodenbelag.
Der Bodenleger arbeitet mit elastischen und textilen Belägen — Vinyl, Linoleum, PVC, Teppichboden, Laminat. Der Parkettleger arbeitet mit Holz, das quillt, schwindet und auf jeden Fehler im Untergrund reagiert. Wir sind beides, was den Vorteil hat, dass wir Ihnen auch von Parkett abraten können, wenn es nicht passt.
Meistens ja. Entscheidend ist die Nutzschicht — die Holzstärke, die überhaupt abgeschliffen werden darf. Wir schleifen an einer unauffälligen Stelle an und messen sie. Erst wenn sie aufgebraucht ist oder der Untergrund selbst beschädigt ist, wird der Austausch die bessere Lösung.
Fertigparkett mit geringer Aufbauhöhe, vollflächig verklebt — so kommt die Wärme am schnellsten oben an. Massivdielen und dicke Aufbauten mit Dämmunterlage sind hier ungünstig. Auch die Holzart zählt: Eiche arbeitet weniger als Buche oder Ahorn und ist deshalb die sichere Wahl.
Länger als die meisten Wohnungseinrichtungen, die darauf stehen. Massivparkett hält Generationen und verträgt viele Schliffe; Fertigparkett je nach Nutzschicht ein bis drei Schliffe. In Altbauten liegen heute Böden, die älter sind als die Menschen, die auf ihnen laufen — weil sie regelmäßig aufgearbeitet wurden.
Ja. Massivdielen sind breite, lange Bretter aus einem Stück Holz — sie geben einem Raum Ruhe und halten Generationen. Sie arbeiten dafür stärker als Fertigparkett und passen nicht auf jede Fußbodenheizung. Ob sie zu Ihrem Raum und Ihrem Aufbau passen, klären wir beim Aufmaß.
Mack Bodenbeläge · Eisenstraße 33 · 65428 Rüsselsheim
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