Eine ausgetretene Treppe ist selten ein statisches Problem. Meistens ist sie einfach abgelaufen: die Kanten rund, die Oberfläche grau, die Setzstufen zerkratzt. Herausreißen muss man sie deshalb nicht.
Wir setzen neue Stufen auf die vorhandene Konstruktion — im selben Material wie Ihren Boden, wenn Sie möchten.
Die Kante. Auf einer Fläche liegt der Belag ruhig; auf einer Treppe wird er an jeder Stufenkante gebogen, getreten und belastet — hunderte Male am Tag, immer an derselben Stelle. Deshalb entscheidet die Kantenausbildung darüber, wie lange eine Treppe hält.
Der zweite Unterschied ist das Aufmaß. Stufen sind selten gleich hoch und fast nie exakt rechtwinklig, besonders in Altbauten. Jede Stufe wird einzeln gemessen und zugeschnitten — das ist der Grund, warum Treppen nicht von der Rolle kommen.
Massive Stufen aus Eiche oder Buche, aufgesetzt auf die vorhandene Konstruktion. Die haltbarste Variante — und die, die sich später noch einmal abschleifen lässt.
Derselbe Belag wie im Raum, als Stufenprofil ausgeführt. Optisch durchgehend, pflegeleicht, unempfindlich gegen Nässe von nassen Schuhen.
Die leise Lösung. In Mehrfamilienhäusern und dort, wo nachts jemand die Treppe benutzt, ohne alle anderen zu wecken.
Vier Beispiele, vier Charaktere: helle Eiche mit Glasgeländer, freitragende Stufen, beleuchtete Kanten — und eine gewendelte Bestandstreppe, die mit Designbelag-Stufen ein zweites Leben bekommen hat.




In der Regel nicht. Solange die Konstruktion tragfähig ist, bleibt sie, wo sie ist — und bekommt neue Stufen und Setzstufen aufgesetzt. Das spart Abriss, Staub und Zeit. Ob Ihre Treppe dafür taugt, sehen wir beim Aufmaß.
Am häufigsten Holz oder Designbelag — beide sind belastbar und lassen sich sauber an die Stufenkante führen. Teppich ist die leise Variante, vor allem in Mehrfamilienhäusern. Wichtig ist die Kantenausbildung: Dort entscheidet sich, ob eine Treppe zehn Jahre hält oder zwei.
Meistens ja, und optisch ist das die ruhigste Lösung: Der Boden läuft durch, die Treppe fügt sich ein, statt einen Bruch zu erzeugen. Voraussetzung ist, dass der Belag als Stufenprofil verfügbar ist — das klären wir bei der Auswahl.
Das hängt vom Aufbau und vom Kleber ab — eine belastbare Zahl nennen wir Ihnen erst nach dem Aufmaß, wenn wir wissen, was auf der Treppe liegt und was daraufsoll. Was wir nicht tun: eine Zahl versprechen, bevor wir die Treppe gesehen haben.
Treppe und Boden gehören zusammen — meistens machen wir beides im selben Zug:
Parkett verlegen · Designboden verlegen · Teppichboden verlegen
Was wir sonst noch machen: Weitere Leistungen.